Ich schreibe eigentlich schon seit ich schreiben kann.
Ich schrieb als Kind Gedichte und Märchen, später dann
einen "utopischen Roman", den ich sogar illustrierte.
Ein zweiter "Roman" wurde nie fertig. Dann hatte ich mehr
als 10 Jahre genug von Romanen. Dann packte es mich wieder:
Ein dritter liegt jetzt in meiner Schublade: Das Manuskript
hat fast 100 Seiten und wartet auf die Fertigstellung.
Ich lernte an verschiedenen Orten etwas über das Handwerk
des Schreibens: Ich besuchte diverse Workshops und Kurse,
nahm auch an der VHS an regelmäßigen Werkstätten teil.
Besonders hervorzuheben ist der Autorenverband e.V., in dem
ich als "Küken" lange Zeit viel lernte und den ich als
Vorstandsmitglied nun mit zu Grabe tragen helfe. Ich
arbeitete als Redaktorin in einer kleinen Jugendzeitschrift,
und als freie Mitarbeiterin für eine regionale Tageszeitung.
Insbesondere dort erhielt ich viel "Schliff". Mein Schreibstil
hat sich auch dadurch sehr verändert. Ich habe eine Allergie
gegen Kitschneigung und Abgeschmacktes entwickelt und muss
immer wieder neu entdecken, wie schwierig es ist, Dinge auf
neue und eigene Art zu sagen, nicht in alte Muster zu fallen
und doch wieder Herz auf Schmerz zu reimen.
Während ich als Kind mehr oder weniger lustige Verse reimte,
entwickelte ich mich in der Lyrik später mehr und mehr weg
vom Reim. Die Verdichtung der Sprache wurde mir wichtiger,
ich entdeckte das Spiel mit Wortbedeutungen und Zeilenbrüchen.
Meine neueren Gedichte sind oft auf viele Arten lesbar, die
Bedeutungsgehalte schichten sich und sind (hoffentlich) sowohl
emotional und intellektuell erfahrbar.
Lyrik
In der Prosa entwickelte ich mich von den depressiven Texten
meiner Jugend hin zu eher augenzwinkernden Schilderungen von
Alltagsbegebenheiten. Momentan arbeite ich immer mal wieder
an einem Zyklus, der kleine Alltagsbegebenheiten erzählt, die
mir passiert sind, oder die mir nahe Freunde erzählt haben.
Diese Geschichten würde ich gern in einem kleinen Büchlein
veröffentlichen...
Kurzprosa
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