Wie Silke durch den Kurs „Better by Art“ Silver lernte sich Erfolg zuzugestehen

Silke ist eine zierliche, zurückhaltende und dennoch selbstbewusste Frau Anfang 50 mit eigenem Schmuckatelier. Obwohl Corona sie finanziell wie so viele andere Selbständige und Kunstschaffende traf, entschloss sie sich nach dem Schnupperkurs zur Teilnahme an dem „Silver“ Programm.

Als Silke in meinen Kurs kam

beschäftigte sie das Thema „Neuausrichtung und Fokus“. Better by Art sollte ihr helfen mehr Klarheit in die eigenen Gedanken zu bringen. Sie fragte sich wie es ihr gelingt mehr Kunden zu finden. Nachdem finanziell nicht alles zur gleichen Zeit möglich war, musste sie Entscheidungen treffen, was ihr nicht leichtfiel.

Die Gruppe und ihre TeilnehmerInnen

In unseren Sitzungen Dienstag Abends, einer kleinen Gruppe von 7 Personen, die sich online trifft fühlte sie sich von Anfang an wohl. Es herrscht eine sehr offene Gesprächsatmosphäre. Hier muss keiner dem anderen was beweisen. Jeder kann so sein, wie er ist und das schätzen die Teilnehmer sehr. Wenn wir uns Dienstag Abends um 19 Uhr treffen, bringt jeder seinen Alltag mit. Für alle scheint es das erste Mal an diesem Tag zu sein, dass sie in Ruhe durchatmen können. Die Gruppe besteht aus einigen Frauen, Unternehmerinnen, Selbständige aus Kreativberufen, einer Führungskraft.

Spannende Charaktere, die mitten im Leben stehen

Alle stehen immer schon auf eigenen finanziellen Beinen, tragen ein hohes Maß an Verantwortung für Mitarbeiter und Familie. Sie sind es gewöhnt sich nicht zu schonen, schon sehr früh auf den Beinen zu sein, für sich und andere mitzudenken, Themen abzuarbeiten, Herausforderungen zu meistern, Entscheidungen zu treffen.

2 Gruppen von Menschen

Und doch sind es eigentlich 2 Gruppen von Menschen, diejenigen die eher von Zahlen, Daten, Fakten getrieben sind und die anderen, die aus Kreativberufen kommen, ein Handwerk erlernt und sich darin selbständig gemacht haben. Das macht den Austausch in der Gruppe, die Erkenntnisse, die jeder für sich zieht noch spannender.

Silke freut sich auf den Dienstag Abend, auch wenn es bedeutet nochmal gute 100 Minuten voll aufmerksam und wach zu sein. Es ist eine andere Art von Anstrengung, die belebt.

Die Termine starten immer mit einer Runde, in der sie sich mit den anderen austauscht über die Eigenarbeit, die jeder gemacht hat und wie es den Einzelnen dabei ging. Die Eigenarbeiten sind Denkaufgaben, die gleichzeitig eine Verhaltensänderung bewirken sollen z.B. starte gleich heute das Wort „müssen“ durch „wollen“ zu ersetzen und beobachte die Veränderung bei Dir.

Malübungen

Und dann gibt es auch immer noch eine oder mehrere Malübungen, die in der Gruppe auch gepostet und besprochen werden. Silke lässt sich sehr mutig auf die Malübungen ein, die sie herausfordern. Sie liebt die Symmetrie und die Harmonie in ihren Schmuckstücken, aber auch in der Malerei. Für sie besteht die Herausforderung die Bildmitte zu verlassen, neue Wege auszuprobieren, die für noch mehr Spannung im Bild sorgen.

Jeder Termin hat ein Schwerpunktthema

Im Anschluss an die Nachbesprechung widmen wir uns in jedem Termin einem speziellen Thema z.B. „Raus aus der Komfortzone“. Wir fragen uns dann woher das eigentlich kommt, das wir uns so schwer tun unsere Komfortzone zu verlassen und stellen fest, dass wir nicht alleine sind und es dafür ganz plausible Erklärungen gibt, die darin liegen, dass wir mit allem Neuen zunächst nicht wissen, was auf uns zukommt und ob wir mit unserer bekannten Herangehensweise erfolgreich sein können. Es entsteht dann eine ganz nachdenkliche Phase bei den Teilnehmern. Es ist selbst Online zu spüren, dass die Gedanken jedes Einzelnen in heftige Bewegung kommen.

Konkrete Handlungs- und Lösungsmöglichkeiten

Neben ganz konkreten Handlungs- und Lösungsmöglichkeiten, die die Teilnehmer dann an die Hand bekommen geht es gleich um die Umsetzung mit auf das Thema abgestimmten Malübungen. Alle sind schon gespannt was nun schon wieder kommt. Die Stimmung knistert. „Male Dein Gesicht, indem Du es erspürst ohne in den Spiegel zu sehen. Eine Hand tastet, die andere malt“.

Oh je denkt sich Silke im ersten Moment und muss sich regelrecht überwinden sich auf die Übung einzulassen. Was wenn das Bild dann nicht schön wird und nicht meinen Vorstellungen entspricht? Schnell sind diese Gedanken vergessen, wenn alle sich das Gesicht abtasten und einfach „springen“ in die Übung hinein und raus aus dem Kopf. Rein in „es ist mir egal, ob ich mich zum Affen mache und was die Anderen Denken“. Es macht einfach Spaß, was Neues auszuprobieren.

Das Ergebnis ist verblüffend, bei den meisten ist tatsächlich eine große Ähnlichkeit mit dem eigenen Gesicht zu erkennen. Intensive Sinneserlebnisse durch „aktives Raus aus der Komfortzone“ sind entstanden.

#Erfolge

Auf die Frage danach welche Erfolge Silke durch Better by Art bemerkt, zuckt sie zurück.

„Erfolge“ den Begriff gibt es in meinem Leben nicht. Ich bin so erzogen, dass es „selbstverständlich“ ist, dass ich mich anstrenge. Über „Erfolge“ spricht man nicht. Und genau diese Erkenntnis ist ein „Erfolg“ für mich. Ich werde mir künftig „Erfolge“ zugestehen und feiern. Das ist mein Erfolg durch Better by Art.

Silke sieht aus ihrem Fenster auf die Berge am Horizont und merkt wie sie über sich hinauswächst. Sie kann sich „Erfolge“ nun zugestehen und ist glücklich ihre Leidenschaft zu Malen wieder entdeckt zu haben.